31.01.2017: Rauchentwicklung im Löhner Bahnhof
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Lfd.Nr.: 04-2017

Rauchentwicklung im Löhner Bahnhof

Datum:

31.01.2017

Uhrzeit:

ca. 18.37 Uhr

Einsatzart:

Brandeinsatz, unklare Rauchentwicklung

Einsatzort:

Bünder Straße, Löhne-Bahnhof

Eingesetzte
Einheiten:

Hauptamtlich besetzte Wache
Löschgruppe Löhne-Bahnhof
Löschgruppe Löhne-Ort

Polizei

Presse:

Bericht:

Ein Anrufer meldete am Dienstagabend des 31.01.2017 gegen 18:37 Uhr der Kreisleitstelle in Eilshausen eine Rauchentwicklung in der Bahnhofshalle des Löhner Bahnhofs. Sofort wurde die Feuerwehr Löhne mit drei Einheiten zum Bahnhof an der Bünder Straße alarmiert.

Einheiten der Wache und der Löschgruppen Löhne-Bahnhof und Löhne-Ort eilten zum denkmalgeschützten Gebäude. Noch während der Erkundung und der Suche im Gebäude wurde eine Wasserversorgung vorbereitet.
Aufgrund des Aufgebotes der Feuerwehr, sowie der Tätigkeit im öffentlichen Verkehrsraum, musste die Bünder Straße in Höhe des Bahnhofs für etwa 20 Minuten voll gesperrt werden


Zwei Trupps, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, warteten auf ihren Einsatzbefehl. Doch dann die Entwarnung. Nach ausgiebiger Erkundung und Befragung konnten weder Rauch noch eine Quelle für eine Rauchentwicklung lokalisiert werden. Die Einsatzkräfte lösten die Einsatzstelle auf.

Wie es zu der Rauchentwicklung kam, von der der Anrufer berichtete konnte vor Ort nicht mehr festgestellt werden.

Ein Fehlalarm, glücklicherweise! Nicht auszudenken, welcher Schaden an dem historischen Gebäude durch einen Brand hätte entstehen können.
Die Bahnreisenden sowie der Zugverkehr wurden durch den Feuerwehreinsatz nicht gestört.

Wieso so ein Aufgebot – wo doch nichts ist? Aufgrund eines Notrufes muss der Leitstellendisponent innerhalb weniger Sekunden entscheiden welche Rettungsmittel er aufgrund welcher Stichworte alarmiert. Maßgeblich ist hier die im Vorlfeld festgelebgte Alarm- und Ausrückeordnung der Feuerwehr Löhne.
Eine gemeldete Rauchentwicklung ist dabei ein Indiz für einen möglichen Brand. Hier ist zunächst Man-Power und Gerät gefragt.
Aufgrund des Objektes, des Gebäudes, ist zudem mit einem größeren Gefahrenpotenzial zu rechnen. Um genügend Ressourcen vor Ort zu haben, werden dann mehrere Einheiten gleichzeitig alarmiert. Sobald Entwarnung gegeben werden kann, löst sich die Einsatzsstelle schnell wieder auf.

Bericht & Fotos: Michael Kolpak

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Fotos:


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