18.02.2017: Wohnhaus nach Verpuffung nicht mehr bewohnbar
PDF Drucken E-Mail

Lfd.Nr.: 05-2017

Wohnhaus nach Verpuffung nicht mehr bewohnbar

Datum:

18.02.2017

Uhrzeit:

ca. 12.09 Uhr

Einsatzart:

Brandeinsatz, Kellerbrand

Einsatzort:

Am Werredamm, Löhne-Bahnhof

Eingesetzte
Einheiten:

Hauptamtlich besetzte Wache
Löschgruppe Löhne-Bahnhof
Löschgruppe Löhne-Ort

Rettungsdienst
Polizei
Bauamt der Stadt Löhne
Energieversorger

Presse:

Bericht:

Am Samstag, den 18.02.2017 wurde die Feuerwehr Löhne gegen 12.09 Uhr zu einem Brand in der Straße Am Werredamm gerufen.

Noch während der Anfahrt der Feuerwehr unternahmen Nachbarn bereits erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher. Die eingetroffenen Einsatzkräfte drangen unter schwerem Atemschutz in den stark verrauchten Keller. Glücklicherweise konnte zu diesem Zeitpunkt sichergestellt werden, dass sich niemand im Haus befand.

Routiniert wurde in kürzester Zeit der Brand in dem Kellerraum gelöscht, das abgelöschte Brandgut wurde ins Freie gebracht. Bei der weiteren Erkundung des Kellers stellten die Einsatzkräfte jedoch fest, dass Deckenteile sich gelöst haben und auf dem Fußboden lagen. Des Weiteren wurde eine herabgestürzte Treppe vorgefunden. Der vorgehende Trupp meldetet dies umgehend an den Einsatzleiter Jörg Brackmann. Sofort wurde der Atemschutztrupp aus dem Gebäude geordert.

Daraufhin wurden weitere Befragungen unternommen, Nachbarn berichteten dann von einem lauten Knall, der kurz vor dem Brandausbruch deutlich zu hören war.

Die Indizien sprachen für eine dem Brand vorrangegangene Verpuffung.

Eine Erkundung des Wohnraums ergab ebenfalls, dass eine Druckwelle hohen Sachschaden im Haus verursacht hat.

Aufgrund dieser Erkenntnis wurde ein Statiker des Bauamtes der Stadt Löhne sowie der regionale Energieversorger zur Einsatzstelle geordert.

Der Statiker der Stadt Löhne erklärte das Haus aus Sicherheitsgründen für gesperrt und somit unbewohnbar. Die Hausbewohner hatten noch die Gelegenheit einige Gegenstände aus dem Haus zu holen.

Wie es zu dieser Verpuffung mit verheerender Auswirkung gekommen ist, konnte bis zum Einsatzende der Feuerwehr nicht geklärt werden. Derzeit ist dies Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Glücklicherweise wurde bei diesem Einsatz niemand verletzt.

Die Feuerwehr Löhne war mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort.

Im Anschluss an den Feuerwehreinsatz wurde seitens des Energieversorgers die Gasleitung zum Wohnhaus gekappt. So konnte ein eventuelle Gefahrenquelle ausgeschlossen werden.


Bericht & Fotos: Michael Kolpak

Fotos:

2017-02-18_Kellerbrand_1     2017-02-18_Kellerbrand_2     2017-02-18_Kellerbrand_3

Ölsp