Spänebunker hält Feuerwehr Löhne in Atem.

Ein Brand in einem Spänebunker hat Anfang Mai die Feuerwehr Löhne mehrfach in Atem gehalten. Erstmals wurde die Feuerwehr Löhne am Samstag, den 04.05.2019 gegen 18 Uhr in ein Gewerbegebiet im Ortsteil Gohfeld alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einheiten drang bereits weithin sichtbare Rauch aus dem Spänebunker heraus. Dass diese Einsatzstelle die Einsatzkräfte noch einige Stunden in Atem halten wird war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Nach dem die ersten Löschversuch eingeleitet waren und das Feuer bereits unter Kontrolle zu sein schien, kam es zu einer Durchzündung wodurch die auf dem Bunker verbaute Filteranlage komplett in Vollbrand stand. Mit Hilfe der Drehleiter wurde sofort ein Außenangriff über das Wenderohr vorgenommen und zeitgleich zusätzliche Einheiten zur Unterstützung nachalarmiert. Dabei wurde ein Netzmittel eingesetzt, damit das Löschwasser tiefer in die feinen Holzspäne eindringen konnte. Die am Spänebunker installierte Sprinkleranlage wurde durch die Feuerwehr Löhne ebenfalls in Betrieb genommen. Sicherheitshalber wurde zu diesem Zeitpunkt einer Wasserversorgung von der Koblenzer Str. aus eingerichtet, wodurch es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen gekommen ist. In einem sehr personalintensiven Außenangriff unter schwerem Atemschutz, konnte das Feuer letztendlich gegen 23 Uhr gelöscht werden. Der Löschzug Gohfeld Wittel stellte bis zum nächsten Vormittag eine Brandsicherheitswache, um evtl. aufflammende Glutnester sofort ablöschen zu können. Darüber hinaus wurde der Spänebunker regelmäßig mit der Wärmebildkamera überprüft. Insgesamt war die Feuerwehr Löhne an dieser Einsatzstelle für ca. 16 Stunden im Einsatz.

 

Am darauffolgenden Donnerstag wurde die Feuerwehr Löhne gegen 8 Uhr morgens erneut zu dem besagten Spänebunker alarmiert. Versteckte Glutnester haben sich erneut entfacht, wodurch es wieder zu einem Brand gekommen ist. Das heimtückische bei Bränden in Spänebunker ist, dass das zugeführte Löschwasser dafür sorgt das die feinen Holzspäne aufquellen. Dadurch kann das Wasser nicht tiefgenug in die Holzmasse vordringen und einzelne Glutnester können unter der Oberfläche noch für Stunden oder Tage glimmen. Wie am voran gegangenen Samstag setzte die Feuerwehr Löhne erneut ein Netzmittel ein, damit das Löschwasser auch in tiefere Regionen vordringen kann. Zusätzlich wurde erneut die baulich vorhandene Sprinkleranlage in Betrieb genommen.

Insgesamt lagerten in dem Bunker ca. 500 Kubikmeter Holzspäne.

 

 

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